Trüffelzucht

Die Trüffeln der Gattung Tuber sind eine Pilzgattung aus der Familie der Trüffelverwandten. Die Gattung umfasst derzeit 86 Unterarten und beinhaltet die begehrtesten und wertvollsten Speisepilze. Die Arten gehen eine Mykorrhiza mit Bäumen des natürlich vorkommenden Baumbestandes ein und fruktifizieren unterirdisch in Form von Knollen. Markant ist das marmorierte Fleisch im Querschnitt.

Die Trüffel der Gattung Tuber ist erwiesener Weise in Europa weit verbreitet, sie kommt von Italien bis Südschweden in natürlichen Vorkommen vor. In deutschsprachigen Ländern wurden bis dato 30 vorkommende Arten nachgewiesen.

Aus ökologischer Sicht bietet die Trüffelzucht vielfältige Möglichkeiten und Chancen für Natur und Mensch.

Besonderheiten der Trüffelzucht

o  Die Ansiedlung von Kleinsäugern, Vögeln, Reptilien und vielen Nützlingen wird gefördert.
o  Es kommen keine chem. Mittel wie Pestizide, Fungizide oder Düngemittel zum Einsatz.
o  Eine intensive Bodenbearbeitung ist nicht notwendig.
o  Die unterschiedlichen Baum- und Straucharten ermöglichen eine Vielfalt an
     Gestaltungsmöglichkeiten. Sowohl auf die natürliche Vegetation als auch auf ästhetische
     Ansprüche kann optimal eingegangen werden.

o  Natürliche Heckenbildung, gezielt geförderter Unterwuchs: vieles ist möglich und sinnvoll.

Ebenso ist die Vermehrung von in Österreich natürlich vorkommenden Trüffeln der Gattung Tuber zu begrüßen, denn im Idealfall beschränkt sich die Verbreitung der Pilze nicht auf die Grenzen der Plantagen.

Darüber hinaus bietet die durchdachte Anlage, auch größerer Plantagen, durch die aktive Förderung eines naturnahen Umfeldes langfristig immense Chancen für die Aufwertung der gesamten Region.

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